Buchrezensionen

Die Bücherfreundinnen // Rezension

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Nachdem ich „Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt bei einigen großen Instagram Profilen gesehen habe, war ich natütlich neugierig geworden 😀 Als das Buch dann in meiner Lovelybox war, war ich mehr als begeistert, da es sonst ein ganz klarer Fall von Insta-made-me-buy-it geworden wäre.

Nachdem Jo Platt bereits mit ihrem Debüt „Herz über Kopf“ auf der Bestsellerliste gelandet ist, möchte Sie nun mit „Die Bücherfreundinnen“ anknüpfen.

Inhalt

Lydia, Miriam und Alice sind beste Freundinnnen seit der Studienzeit. Sie halten zusammen egal was kommt. Als Miriam Mutter wird, bekommt sie Angst davor nur noch Mutter zu sein, die Idee ensteht einen Bücherclub zu gründen. Dazu laden die 3 noch weitere Frauen ein und nutzen den Buchclub um gemütlich bei einem Glas Wein zusammen zu sitzen und über den neusten Tratsch und Klatsch zu reden.

Als Lydia schwer an Krebs erkrankt und ihr klar wird, dass es keine Hoffnung mehr gibt, bittet sie ihre Freundinnen ihren Mann nach ihrem Tod in den Club aufzunehmen, damit er nicht alleine ist. Der Bücherclub hilft allen mit dem Verlust fertig zu werden.

Nachdem Alice ihre Freundinnen in einer Email dazu auffordert, sie zu verkuppeln, nimmt das Schicksal seinen Lauf und als auch noch Jon sich nach 3 Jahren wieder mit einer Frau trifft, ist das Gefühlschaos perfekt.

Personen

Lydia ist eine herzensgute Frau, die den Wunsch hat, dass die Menschen, die ihr am Herzen liegen, auch nach ihrem Tod zusammenhalten und so über den Verlust hinweg kommen. Lydia taucht in mehreren Rückblenden auf und ist die Verbindung aller Buchclubmitglieder.

Alice ist 32 und hat es satt, nach einer gescheiterten Beziehung länger alleine zu sein, daher bittet sie ihre Freunde, sie zu verkuppeln. Sie tritt in jedes noch so kleine Fettnäpfchen und sieht oft vor lauter Bäumen den Wald nicht, reagiert aber empfindlich, wenn man sie bemitleidet. Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Freundin und fühlt sich mit Jon sehr verbunden.

Nachdem Tod seiner Frau Lydia vor 3 Jahren ist Jon der einzige Mann im Buchclub und wird von allen als vollwertiges Mitglied geschätzt. Er ist der beste Freund von Alice und der einzige im Club der bisher alle Bücher gelesen hat, weil er es Lydia versprochen hat.

Miriam hat mit Alice und Lydia zusammen in einer Wg gewohnt und nun als Mutter Angst vor einem langweiligen Leben. Ihr Mann, mit dem sie seit der Studienzeit zusammen ist, ist beruflich viel unterwegs und sie fühlt sich vernachlässigt. Der Club gib ihr Halt und eine kleine Auszeit vom Muttersein.

Sophie ist die Partymaus der Gruppe. Immer gut gelaunt, immer für ein Glas Wein zu haben und immer ein Date an der Hand. Langweilig wird es mit Sophie nie, und wenn man sie braucht, kann man sich auf sie verlassen.

Abigail ist die Jüngste in der Runde und eine wirklich engagierte Lehrerin, die mit viel Leidenschaft hinter allem steht, was sie tut.

Connie ist das Mauerblümchen der Runde. Sie lässt sich nach der Sicht der Freunde viel zu sehr gefallen, von ihrem Mann und ihrem Sohn.

Fazit

Ich dachte ja sofort an Desperate Housewifes mit männlichem Bonus , aber weit gefehlt. Mir waren von Anfang an zu viele Charaktere und Nebenstorys im Buch vertreten. Ja bei Desperate Housewifes hatte auch jede so ihre Story, aber ich hatte Probleme mir das alles im Kopf vorzustellen und konsequent im Hinterkopf zu behalten.

Ein was bisher geschah hätte da vielleicht geholfen… 😀 Im Prinzip weiß man von Anfang an wie das Buch verläuft, es gibt ein Happy End.Gut, das weiß man bei vielen anderen Büchern auch, aber mir war schnell der Reiz genommen, weil ich einfach wusste, wie die Story verläuft. Und ich will mit den Personenbeschreibungen auch nicht spoilern, das hat wenn schon dann schon rororo im Klappentext getan.

Für mich war es nichts, absolut nicht. Ich habe das Buch beim Fussball schauen gelesen, da ging es … da hätte ich gar keinen Kopf gehabt für tiefsinniges wenn der Liebste mir andauernd irgendwelche Situationen erklären will und ich den Satz 5 mal anfangen muss, ABER als ich es heute morgen ausgeschlafen zu Ende gelesen habe, wäre ich am Liebsten wieder ins Bett. Sorry aber es ist für mich das langweiligste Buch, was ich seit langem gelesen habe, aber ich habe es tatsächlich zu Ende gelesen. Tschacka…

 

 

 

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