Gedanken · Weniger ist mehr Challenge

Weniger ist mehr Challenge – Mein Langzeitexperiment 2018

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Als Blogger hat man am Besten immer Tulpen griffbereit

Als aller erstes gleich zu Beginn… ich habe gesündigt! Ich habe im Februar tatsächlich für einen kurzen Moment nicht nachgedacht und schwupp war ich stolze Besitzerin von Stoffwindeln von ca. 200 Euro. UPS! Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, langfristig gesehen macht das ja wirklich Sinn.

Ansonsten habe ich mich aber an den Plan gehalten … bis zum 1. März, als ich meiner Freundin noch schrieb, dass Februar schon rum wäre und ich ganz offiziell wieder Essen bestellen darf und ihren Segen erhofft habe und dabei schon längst angerufen hatte beim Pasta Dealer meines Vertrauens und quasi schon im Auto saß, um es abzuholen . Shame on me! ABER ansonsten ist mein Plan aufgegangen, ich habe jeglichen Versuchungen wiederstanden und wirklich nur das gekauft, was wir brauchen. Verbrauche nach und nach alle Kosmetik, die sich in meinem Schrank gesammelt hat und wenn nicht wird gnadenlos weggeworfen. Und als mein Makeup aufgebraucht war, habe ich mich wirklich beherrscht und nur das gekauft, was ich gebraucht habe. Zwar stand ich trotzdem eine halbe Stunde vor dem Regal und hab zeitweise auch echt viel im Wagen gehabt, aber ich war stark und bin nur mit einer Grundierung und einer Wimperntusche aus dem DM stolziert.

Sachen wie Windeln , Milchnahrung und Co. habe ich online bestellt, streng nach Einkaufszettel, das war für mich erstmal einfacher, als den ganzen Versuchungen im Laden direkt zu widerstehen.

Mein Kühlschrank ist momentan recht spärlich immer bestückt und der ein oder andere denkt sicher beim Blick rein, wie wir denn bitte satt werden, aber ganz ehrlich? Wir haben früher nicht mehr gegessen, sondern einfach mehr weggeworfen. Traurig aber wahr und ich hätte also direkt auch das Geld nehmen können und in die Tonne werfen.

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März

Für den März hab ich mir vorgenommen zu schauen, wieviel Geld ich so im Durchschnitt für Lebensmittel, Kleidung, etc. ausgebe um mir dann ein Budget zu setzen. Da sollte dann ein realistischer Puffer drin sein, damit man im Notfall einfach auch etwas Spielraum hat. Auf kurze oder lange Sicht werden wir umziehen, da ich aktuell so gar keinen Plan habe, wann es so weit ist und wie das Haus aktuell innen aussieht (kenne es seit meiner Kindheit, aber wer weiß, was die derzeitigen Mieter da veranstaltet haben), werde ich auch für den Umzug und Renovierung Rücklagen bilden müssen.

Da ich aktuell eben noch in „unserem “ Haus mit unserer Einrichtung wohne und es sich hier nicht mehr lohnt etwas anzuschaffen um MEIN Zuhause zu schaffen, kommt dann auf einmal eine größere finanzielle Belastung auf mich zu. Es ist glaub kein Geheimnis, dass man als Alleinerziehende nicht unbedingt im Geld schwimmt, vor allem nicht, wenn man in Elternzeit ist.

Deswegen werde ich diesen Monat nochmal nutzen um den Grundstein für unseren Neuanfang zu schaffen, was das finanzielle anbelangt ganz klar: Keine Anschaffunge, die jetzt keinen Sinn machen ( Deko, Möbel, Haushaltswaren), sondern erstmal noch mit dem vorhandenen „arbeiten“ und das Überflüssige auch los zu werden. Es steht immer noch viel zu viel rum und allein der Gedanke daran, was alles mit müsste aktuell macht mir Bauchschmerzen.

Für diesen Monat steht ein neuer Zwillingswagen auf dem Plan, da der aktuelle leider nicht in mein kleines Auto passt mit den Sportsitzen und ein zweiter Kindersitz. Das reißt nochmal ein ordentliches Loch, aber sobald der jetzige verkauft ist, sollte das auch wieder gestopft sein. Solche Investitionen sind absehbar und ich möchte in Zukunft einfach sagen ok diesen Monat geht es aus diesen und jenen Gründen nicht, bei Betrachtung der Übersicht aus dem Haushaltsbuch, aber ich plane es dann und dann ein. Klar es gibt ausserplanmäßiges  wie letzten Monat der Auspuff bei meinem Flitzer, da muss man dann wirklich jonglieren, aber wie ich damals schon immer beim Müller als Einpackhilfe an Weihnachten gescherzt habe, beim Anblick der hysterischen Leute: “ Weihnachten ist ja auch immer so absolut überraschen!“

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Auf Instagram wurde ich von einer lieben Followerin, passend zu meiner Challenge, auf die März Challenge zum Thema #ausmistenimmärz von kind.und.kegel aufmerksam gemacht. Schaut doch einfach mal vorbei und macht mit. Ich habe es ehrlich gesagt bisher zeitlich nicht auf die Reihe bekommen, werde aber aufholen, versprochen.

Den Post zum Thema „aufgebraucht“ möchte ich nicht monatlich machen, sondern erst dann wenn wirklich ein paar Produkte zusammen gekommen sind. Das wird also noch ein wenig dauern.

Ich hätte euch gerne mehr Inspiration für den Monat Mär gegeben, aber da der schon fast vorbei ist, ich wirklich müde bin und generell gerade auf Grund der unsicheren Wohnsituation wenig Überblick über mein Chaos habe, fällt es mir auch gerade nicht so leicht. Ich möchte immer noch weniger werden und meinen Konsum einschränken, aber der Aspekt mit der Ordnung, der fällt eben komplett weg, da ich noch nicht weiß, wie ich dort eingerichtet sein werde und ich möchte MEIN zu Hause einfach perfekt haben.

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