Löwenstarke Buchtipps für Kids

Du bist nie allein / Kindermeditation /Traumreise [ Buchrezension]

Laut Instagram Abstimmung hatte der Großteil doch wieder Interesse an Buchrezensionen und so habe ich mal mein Buchregal durchforstet und geschaut, was ich euch da noch zu bieten habe, bevor es in zwei Wochen auf die Buchmesse geht. Nachdem ich euch ein Bild in der Story von „Du bist nie allein“ gezeigt habe, habe ich unglaublich viele Nachrichten dazu bekommen. Im letzten Jahr hatte ich euch bereits hier zwei Bücher zum Thema Kindermeditation vorgestellt und bin nach wie vor total begeistert, welche Kraft Fantasie haben kann.

Ich habe „Du bist nie allein“ von Jennie Appel und Dirk Grosser selbst auf Grund einer Empfehlung auf Instagram bereits vor zwei Jahren gekauft, weil die Mini starke Einschlafprobleme hatte und ich es leid war jeden Abend stundenlang Diskussionen zu führen und ich mit meinem Latein am Ende war.

Du bist nie allein enthält 21 Meditationen zu unterschiedlichen Themen ( Selbstbewusstsein stärken, Konzentration fördern, Vermittlung von Geborgenheit ) die 5-10 Minuten lang sind und gut verständlich sind, auch für kleinere Kinder.Zu Anfang jeder Geschichte soll sich das Kind in eine bequeme Position bringen, die Augen schließen und tief durchatmen  (die Konzentration auf das Atmen wird in einigen der Meditationen vertieft). Dann beginnt die Reise in eine Traumwelt, von einer Berglandschaft über Strand bis hin zur Afrikanischen Steppe ist alles dabei und das Kind begegnet dort immer einem oder mehreren  Freunden in Form von Tieren, Engeln, Drachen und anderen Fantasiewesen.2018-10-09 021929278585503564514..jpg

Aus jeder Traumreise bekommt das Kind ein Geschenk mit, das an die Begegnung erinnern soll. Meist handelt es sich dabei um etwas Leuchtendes, welches als Wärme im Körper wahrgenommen werden soll. Am Ende jeder Geschichte wird noch einmal tief durchgeatmet, gestreckt, die Augen geöffnet und mit einer Art Mantra beendet.

Ich bin weder gläubig im Sinne einer Religion, noch bin ich der totale Esoterik Freak, aber Meditation ist meiner Erfahrung etwas Tolles um mit sich selbst ins Reine und zu Ruhe zu kommen. Sich Zeit zu nehmen „nichts“ zu tun, ohne Gedanken an den Alltag ist so wichtig, nicht nur für uns Erwachsene sondern auch für Kinder. Tabula Rasa im Kopf ist wirklich sehr schön, vor allem, wenn man sich mit Dingen beschäftigt, die einen belasten oder bei denen man keine Lösung sieht. Für mich hat eine Meditation schon mehr als einmal den Weg zu einer Lösung gezeigt, auf die ich durch tagelanges Nachdenken nicht gekommen bin.

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Für meine Tochter (mein Sohn lässt sich leider auf sowas gar nicht ein), war es immer ein Gute -Nacht -Ritual, um sie mit guten Gedanken und dem Gefühl der Geborgenheit in den Schlaf zu begleiten. Da der Wortfluss sehr ruhig ist und man automatisch in eine sehr beruhigende Sprechweise verfällt (bei der man teilweise auch echt selbst gähnen muss und am liebsten mit einschlafen würde),eignet es sich sehr gut um nach einem aufregendem Tag zur Ruhe zu kommen. Wie auch bei den anderen Mediationen, die wir letztes Jahr  nach der Trennung durchgeführt haben, helfen sie den Weg zum Kind zu finden, dass sich nach meiner Erfahrung hinter her gerne öffnet, über Probleme und Ängste spricht und somit diese im Realen lässt und  nicht mit in den Schlaf nimmt.

Die Cd zum Buch wird auch noch bei uns einziehen und nach dem Hören ergänze ich gerne noch, wie wir damit zu recht kommen.

 

 

 

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